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Neuregelung „Bestellerprinzip“ – und was es bedeutet

PRESSEMITTEILUNG

Das neue Gesetz gilt nur bei Vermietung, beim Kauf ändert sich nichts

Mieter müssen seit Juni 2015 keine Courtage mehr zahlen, sofern sie nicht selbst den Makler beauftragt haben. Grundsätzlich gilt das marktwirtschaftliche Prinzip: wer bestellt, der bezahlt. Die Immobilienmaklerin Sigrid Bisschop von Bisschop Immobilien aus Emmerich am Rhein zum Thema „Bestellerprinzip“:

Bei der Vermietung von Wohnobjekten hat sich seit 2015 per Gesetz etwas geändert: Denn bei der Bezahlung eines Immobilien-Maklers gilt inzwischen das so genannte Bestellerprinzip. Bisher war es üblich, dass bei der Vermittlung einer Mietwohnung der Mieter die Maklerprovision bezahlt. Dies vor allem in Ballungsregionen mit hoher Immobiliennachfrage bei gleichzeitig geringem Angebot. Hierzu zählen in Nordrhein- Westfalen neben den Metropolen Düsseldorf und Köln auch Städte wie Bonn und Münster. Dabei wird übersehen, dass in vielen kleineren Städten und ländlichen Regionen ein umfassendes Angebot an Mietwohnungen verfügbar ist. Wollen etwa im Bergischen Land, am Niederrhein oder im Sauerland Vermieter verlässliche Mieter finden, übernehmen sie schon immer einen Teil oder die gesamte Maklercourtage.

Seit Inkrafttreten des Mietrechtsnovellierungsgesetzes (MietNovG) trägt nun derjenige die Maklerprovision, der den Makler beauftragt. In der Regel ist dies der Vermieter. Es gibt aber auch den Fall, dass ein Mieter den Makler mit der Wohnungssuche beauftragt. Findet der Makler für ihn eine neue Bleibe, die bisher noch nicht (Internet oder Zeitung) angeboten wurde, und unterzeichnet der Interessent daraufhin einen Mietvertrag, muss er auch den Makler bezahlen. Neu ist, dass hierfür ein schriftlicher Suchauftrag mit dem Maklerbüro geschlossen werden muss. Eine mündliche Vereinbarung reicht nicht aus. Dieses Vorgehen ist jedoch durch die Reform stark reglementiert, da der Makler nur am Markt noch nicht angebotene Objekte für den Mieter provisionspflichtig anbieten darf. Nach wie vor ist es so, dass der Makler erst bei erfolgreicher Tätigkeit, also nach Unterzeichnung des Mietvertrags, seine Provision verdient hat, also weiterhin erfolgsorientiert entlohnt wird. Und: Diese Courtageregelung gilt nur bei der Vermittlung von Mietwohnungen, nicht bei der Vermarktung von Kaufobjekten wie Eigentumswohnungen und Einfamilienhäusern. Auch die Vermietung von Gewerbeflächen fällt nicht darunter, weil dabei keine Verbraucher, sondern Unternehmen beteiligt sind.

Innerhalb der Maklerschaft hat das Bestellerprinzip bereits eine Marktbereinigung vollzogen. Leistungsschwache Gelegenheitsmakler, denen es oftmals an Professionalität und Fachkenntnis fehlt, sind vom Markt verschwunden, versierte Büros mit einer hohen Marktkenntnis und Analysekompetenz, die es schaffen, ihre umfassenden Leistungen ihren Kunden transparent zu vermitteln, gehen gestärkt hervor.

Aufgaben des Maklers: Die Leistungsgarantie für Verkäufer

Das Klischee, ein Makler müsse nur bei einer Besichtigung den Interessenten die Wohnungstür aufschließen, schon hätte er eine Provision verdient, ist weit verbreitet. Tatsache ist, dass er bis zur Mietvertragsunterzeichnung zahlreiche Tätigkeiten übernimmt. Dabei sollte Transparenz das oberste Gebot sein. Zu den Aufgaben eines Maklers gehören z.B. Dinge wie Prüfung, ob ein gesetzlich erforderlicher Energieausweis vorhanden ist, Mietanalyse, Erstellen von Immobilienfotos usw. Bis hin zu den Aufgaben nach Vermarktungsbeginn wie z.B. die Beantwortung von Fragen der Interessenten, Koordination und Durchführung der Besichtigungstermine, Vorauswahl der Interessenten u.v.m. Die Leistungsgarantie des Maklers bietet den Kunden vor und während der Zusammenarbeit nicht nur eine Garantie für die Durchführung aller dazugehörigen Dienstleistungen, sondern schützt den Kunden mit einem Sonderkündigungsrecht vor der Nichteinhaltung von Vereinbarung. Die Leistungsgarantie kann als Leitfaden für die komplette Zusammenarbeit gesehen werden – und sie verpflichten die Makler zu absoluter Gründlichkeit und Professionalität. Die Leistungsgarantie von Bisschop Immobilien z.B. ist in Kürze für jeden ersichtlich auf unserer Website zu finden.

Viele Vermieter haben bereits erkannt, dass ihnen Makler das Leben leichter machen. So übernehmen nach Einschätzung befragter Makler bereits 66 Prozent der Vermieter die Maklerprovision. Dafür erwarten sie aber auch mehr Service. Nur 34 Prozent der Vermieter sind nach Angaben von befragten Maklern nicht bereit, die Provision zu übernehmen und vermarkten ihre Wohnung lieber selbst. Ich bin davon überzeugt, dass sich dieser Anteil in Zukunft wieder reduzieren wird: Private Vermieter werden auf lange Sicht nicht auf Makler verzichten wollen und können, denn: Der Mietmarkt braucht Profis!

Die seit Jahren erfolgreich in der Immobilienbranche tätige Immobilienmaklerin und Home Staging Professional Sigrid Bisschop nimmt gemeinsam mit ihrem Team mit frischen Ideen und innovativen Dienstleistungen wie z.B. Immoblienfotografie, virtuellen Rundgängen und Home Staging den Verkauf von Immobilien professionell in die Hand. Home Staging ist das professionelle Vorbereiten bzw. Verschönern von Immobilien und Objekten für Verkauf oder Vermietung. Durch die optimale Inszenierung der Immobilie wird die Vermarktungszeit deutlich reduziert und der bestmögliche Verkaufspreis erzielt. Als Immobilienexpertin hat Bisschop es sich zur Aufgabe gemacht, hochwertige Privatimmobilien in jeder Größenordnung zu vermitteln. Ihr Tätigkeitsschwerpunkt liegt im Verkauf von Bestandsimmobilien, sowie der Vermittlung von Grundstücken und Investmentimmobilien.


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