Scheidungsimmobilie Teil 1

So kann des weitergehen:
Ihre Immobilie nach der Scheidung

Es sollte das Zuhause und die Zukunft für Sie und Ihre Kinder werden. Ihr Lebensmittelpunkt. Ihr wichtigstes finanzielles Gut. Und vor allem: Ihre Absicherung. Doch eine Trennung oder bevorstehende Scheidung hat das Zuhause zum zentralen Streitpunkt degradiert. Sie fragen sich vielleicht: Was soll mit der Immobilie geschehen? Wie können wir diesen Weg ohne tiefgreifende Verluste gehen? Denkanstöße für Paare im Umbruch.

Keine Frage: eine Trennung ist ein schmerzhafter Einschnitt in die eigene Zukunftsplanung und wirft nicht nur emotional, sondern auch finanziell vieles aus der Bahn. Ehemals Sicheres erscheint unsicher und die Zukunft der eigenen Immobilie steht in den Sternen. Zeit, diese Herausforderung anzupacken.

Werden Sie aktiv!

Wichtig zu wissen: eine Trennung oder Scheidung bewirkt nicht eine automatische Aufteilung der Vermögensanteile. Im Gegenteil: sowohl rechtlich wie auch finanziell bleiben alle Zustände bestehen - die eigentumsrechtliche Situation ändert sich nicht. Sie als Ex-Paar müssen die Situation deshalb selbst in die Hand nehmen und Entscheidungen treffen. Klar, dass das im Hinblick auf vielfältige Gefühle wie Wut und Trauer nicht immer einfach ist.

Diese Möglichkeiten haben Sie!

Generell bieten sich zwei Möglichkeiten: entweder eine Partei bleibt in der Immobilie wohnen oder die Immobilie wird verkauft. Sollte eine der beiden Parteien in der Immobilie wohnen bleiben wollen, kann - am besten notariell unterzeichnet - eine individuelle Vereinbarung getroffen werden. Möglich ist auch ein gerichtliches Teilungsversteigerungsverfahren, was aber die denkbar ungünstigste Lösung ist. Denn: diese Form der Zwangsversteigerung ist in der Regel nicht nur sehr mühsam und langwierig, sondern kommt Sie meist auch teuer zu stehen. Die Folge: die eigene Immobilie wird unter Wert verkauft und die ehemaligen Eheleute gehen mit einem dicken Minus aus der Sache heraus.

Eine Lösung: der Scheidungsfolgenvertrag

Oft die bessere Lösung: ein Scheidungsfolgenvertrag. Bei in Trennung lebenden, unverheirateten Paaren ist ein Trennungsfolgenvertrag möglich. Das Ziel: eine Einigung finden, bei der auf beiden Seiten psychischer Stress vermieden und eine sinnvolle Lösung gefunden werden soll.

Kein Futter für Schnäppchenjäger

Oft folgt nach dem Scheidungsfolgenvertrag der Verkauf der Immobilie. Besonders dann, wenn beide Eheleute einen klaren Schnitt wollen und unabhängig und ohne vermeintliche Altlasten in die Zukunft blicken wollen, ist der Verkauf oftmals die beste Lösung. Das Problem: So genannte Scheidungsimmobilien sind ein beliebtes Futter für Schnäppchenjäger und können bei falscher Vermarktung und unpassender Strategie schnell auf dem Markt verbrennen. Noch länger auf einen Käufer warten? Noch länger an den Expartner gebunden sein? Viele Menschen wollen das Kapitel endlich abschließen und nehmen hohe Verluste in Kauf. Doch das muss nicht sein. Mit einer guten Strategie und professioneller Begleitung können Sie Ihre Immobilie marktwertig verkaufen. Wie das funktionieren kann, erfahren Sie im Blogbeitrag „Scheidungsimmobilie: Gefundenes Fressen für Schnäppchenjäger?"

 

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Donnerstag, 17.11.2022 
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